Steps Business Solution: Wichtige Tastenkombinationen für Ihr ERP-System im Mousepad-Format

Steps Business Solution: Wichtige Tastenkombinationen für Ihr ERP-System im Mousepad-Format

Tastenkombinationen im ERP-System verwenden

Die wichtigsten Funktionen im ERP-System sind über Shortcuts erreichbar. Den gesamten Artikel finden Sie auch hier zum Download: Wichtige Shortcuts im ERP-System Steps Business Solution.

 

Was sind Shortcuts?

Shortcuts sind Tastenkombinationen, mit dem man in einer Software, Befehle und Aktionen ausführen kann, ohne die Maus als Eingabemedium zu benutzen. Shortcuts werden oft auch als hot keys bezeichnet. Das deutsche Pendant lautet Tastaturkombinationen, Tastaturbefehle oder Tastenkürzel. Der Vorteil dieser Bedienung liegt in der erleichterten Bedienung, so dass die Hand nicht mehr zur Maus muss und so das gesamte ERP-System mit der Tastatur bedient werden kann. Dieses Vorgehen ermöglicht auch eine schnellere Eingabe von Daten.

Ein Tastaturbefehl kann aus mehreren Tasten bestehen. Kombinationen werden meist mit dem „+“ dokumentiert. Diese Schreibweise hat sich in den meisten Dokumentationen durchgesetzt.

Shortcuts in ERP-Systemen beinhalten in der Regel Sondertasten (Strg, Alt, …), um sie von der normalen Texteingabe abgrenzen zu können. Abhängig von der Tastatur kann die Sondertaste Strg auch Ctrl bedeuten. Umschalt wird ebenfalls in nicht deutschsprachigen Dokumentationen mit Shift umschrieben.

 

Funktion mit Shortcuts im ERP-System aufrufen

F2: LookUp; gekennzeichnet und ebenfalls aufrufbar durch einen Mausklick auf die neben dem Feld positionierte LookUp-Schaltfläche

F5: Aktualisieren; der Ordnerliste, der Feldansicht oder Tabellenansicht

F7: Rechtschreibung und Grammatik prüfen; nur in einem formatierbaren Textfeld

F9: Berechnen, Ermitteln, Kalender oder Textfeld öffnen oder sonstige Feldaktion; gekennzeichnet und ebenfalls aufrufbar durch eine neben dem Feld positionierte Ermitteln-Schaltfläche (z. B. zum Ermitteln eines Match- oder des Sortcodes, Aufruf eines Kalenders, des E-Mail-Client oder des Internet Browsers, Öffnen eines RTF-Textfeldes bzw. Memo-Textfeldes)

 

Daten mit Shortcuts im ERP-System bearbeiten

STRG+N: <Datei> / <Neu> neuen (Master-)Datensatz einfügen

STRG+UMSCHALT+N: <Datei> / <Neu> / <1. Master/Detail-Objekt, neu> neuen Datensatz in erste Master/Detail-Tabelle einfügen

STRG+O: <Datei> / <Öffnen> Datensatz suchen

STRG+S: <Datei> / <Speichern> Datensatz speichern

STRG+D: <Datei> / <Löschen> Datensatz löschen

STRG+UMSCHALT+D: <Datei> / <Löschen> / <1. Master/Detail-Objekt, löschen> neuen Datensatz in erste Master/Detail-Tabelle löschen

STRG+P: <Datei> / <Drucken> Drucken

STRG+UMSCHALT+M: <Datei> / <Senden an…> Datensatz senden an …

STRG+SHIFT+O: Datensatz suchen (Objektübergreifend)

 

Feldinhalte mit Shortcuts im ERP-System bearbeiten

STRG+X, UMSCHALT+ENTF: <Bearbeiten> / <Ausschneiden> Markierung ausschneiden in die Zwischenablage

STRG+C, STRG+EINFG: <Bearbeiten> / <Kopieren> Markierung kopieren in die Zwischenablage

STRG+V, UMSCHALT+EINFG: <Bearbeiten> / <Einfügen> Inhalt der Zwischenablage einfügen

ENTF <Bearbeiten> / <Markierung löschen> Markierung löschen; Zeichen rechts des Cursor löschen

STRG+A: <Bearbeiten> / <Alles markieren> alles markieren

 

Hilfe mit Shortcuts im ERP-System aufrufen

F1: <?> / <Steps Business Solution Hilfe> Steps Business Solution Hilfe

UMSCHALT+F1: <?> / <Direkthilfe> Direkthilfe, Feldhilfe

 

Memofeld mit Shortcuts im ERP-System formatieren

STRG+A: alles markieren

STRG+E: <Bearbeiten> / <Format> / <zentriert> Absatz zentriert

STRG+L: <Bearbeiten> / <Format> / <linksbündig> Absatz linksbündig

STRG+R: <Bearbeiten> / <Format> / <rechtsbündig> Absatz rechtsbündig

STRG+TAB: Tabulator

STRG+UMSCHALT+F: <Bearbeiten> / <Format> / <Fett> Schriftschritt fett

STRG+UMSCHALT+K: <Bearbeiten> / <Format> Schriftschritt kursiv

STRG+UMSCHALT+U: <Bearbeiten> / <Format> / <Unterstrichen> / <Kursiv> Schriftschritt unterstrichen

STRG+UMSCHALT+L: keiner Aufzählungszeichen vor aktuellen Absatz einfügen sowie einstellen bzw. umschalten (dabei wird mit jedem weiteren Drücken dieser Tastenkombination zwischen den Aufzählungszeichen „Punkt“, „arabischer Zahl“, „kleinen Buchstaben“, „großen Buchstaben“, „römischer Zahl mit kleinen Buchstaben“, „römischer Zahl mit großen Buchstaben“ sowie „keine Anführungszeichen“ umgeschaltet)

 

In der Tabellenansicht kann ein Texteditor-Fenster geöffnet werden. Hierzu kann auf das kleine Icon geklickt werden, die Tasten F2, F9 oder die Leertaste verwendet werden. Unterschied zwischen F2/F9 und Leertaste ist, dass bei Verwendung der Leertaste die Formatierungen entfernt werden, bei F2/F9 bleiben sie erhalten.

 

Datumsfeld mit Shortcuts im ERP-System bearbeiten

In einer Datumszelle kann ein Datum ganz einfach eingegeben werden. So genügt es, lediglich einen Teil des gewünschten Datums einzugeben; die Applikation ergänzt automatisch den Rest.

 

Beispiele:

An einem 15.02.2009 wird eine Eingabe von „8“ als Datum automatisch als Tag interpretiert und in den „08.02.2009“ umgewandelt.

 

Eine Eingabe von 3 oder 4 Ziffern hintereinander wird automatisch mit Trennzeichen „.“ formatiert und als „TT.M“ bzw. „TT.MM“ interpretiert; eine Eingabe von „10.2“ als Datum wird automatisch als Tag und Monat interpretiert und in den „10.02.2009“ umgewandelt.

 

Eine Eingabe von 5, 6 oder 8 Ziffern hintereinander wird automatisch mit Trennzeichen „.“ formatiert und als „TT.MM.J“, „TT.MM.JJ“ bzw. interpretiert; eine Eingabe von „10.2“ als Datum wird automatisch als Tag und Monat interpretiert und in den „10.02.2009“ umgewandelt.

 

Die Eingabe einer größeren Zahl als die Tagesanzahl des aktuellen Monates wird als in den Folgemonat hinein addierte Tagesanzahl interpretiert. Eine Eingabe von „28“ als Datum wird wie oben geschildert automatisch als Tag interpretiert und in den „28.02.2006“ umgewandelt, eine Eingabe von „40“ jedoch als 28+12 Tage interpretiert und in den „12.03.2006“ umgewandelt.

 

 

Tastenkombination für Datumseingaben

V: Datum von vorgestern

g oder y: Datum von gestern

h oder t: Datum von heute

m: Datum von morgen

ü: Datum von übermorgen

w und zweistellige Zahl: Datum der zukünftigen Kalenderwoche, Wochentag des Datums ist im Objekt „Mandant“ (Kalenderwoche Starttag) einstellbar

ww und vierstellige Zahl: Datum der Kalenderwoche + zweistelliges Jahr

Pfeil nach oben/unten mit einer Taste STRG oder UMSCHALT: Tag + / -1

Pfeil nach oben/unten mit zwei Tasten STRG, UMSCHALT oder ALT: Monat + / – 1

Pfeil nach oben/unten mit den Tasten STRG, UMSCHALT oder ALT: Jahr + / – 1

 

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf das Kalendersymbol oder drücken von F9 kann ein Kalender aufgeklappt werden, ein Klick mit der rechten Maustaste auf diesen Kalender erweitert den Kalender auf 2 und 3 Monate.

 

Zeitfeld mit Shortcuts im ERP-System bearbeiten

Zeit und Dauer können sowohl als Uhrzeit als auch im Dezimalformat eingegeben werden. Wenn Sie eine Uhrzeit eingeben, können Sie „.“ (Punkt) und „:“ (Doppelpunkt) als Trennzeichen benutzen. Für das Dezimalformat steht Ihnen das „,“ (Komma) zur Verfügung. Angezeigt werden jedoch sowohl Zeit als auch Dauer als Uhrzeit.

 

Tastenkombination für Zeitangaben

j oder n: aktuelle Uhrzeit

Pfeil nach oben/unten mit einer Taste STRG, UMSCHALT: oder ALT: Minute + / -1

Pfeil nach oben/unten mit zwei Tasten STRG, UMSCHALT oder ALT: Stunde + / – 1

 

mit Shortcuts im ERP-System in Ansichten oder Datensätze navigieren

NUM* (Multiplikation) (auf dem Ziffernblock): Ordnerliste alle Ebenen unterhalb des aktuellen Objektes öffnen (In der Ordnerliste öffnet sich damit der gesamte darunter befindliche Baum, was auch die in einem Objekt eingehängten Dokumente und Informationen beinhaltet. Diese Funktionalität ist mit Bedacht zu verwenden: Das Öffnen kann je nach Datenvolumen und Höhe bzw. Tiefe der gewählten Ebene mehrere Minuten dauern! Die Ordnerliste aktualisiert sich dabei erst, wenn alle Äste des Baumes eingelesen sind!)

NUM+ (Addition) (auf dem Ziffernblock): Ordnerliste nächste Ebene unterhalb des aktuellen Objektes öffnen (In der Ordnerliste öffnet sich damit die nächste Ebene, was je nach Höhe bzw. Tiefe auch die in einem Objekt eingehängten Dokumente und Informationen beinhalten kann. Diese Funktionalität ist mit Bedacht zu verwenden: Das Öffnen kann je nach Datenvolumen und Höhe bzw. Tiefe der gewählten Ebene mehrere Minuten dauern! Die Ordnerliste aktualisiert sich dabei erst, wenn alle Äste des Baumes eingelesen sind!)

NUM- (Subtraktion) (auf dem Ziffernblock): Ordnerliste alle Ebenen unterhalb des aktuellen Objektes reduzieren

ALT+0: Umschalten in die Ordnerliste; Fokus wird in die Ordnerliste gesetzt

ALT+1: Umschalten in die erste Karteikarte Objektansicht; der Fokus positioniert in das aktuelle Objekt auf die erste [Karteikarte] oder das erste Feld

ALT+2: Umschalten in die zweite Karteikarte Objektansicht; der Fokus positioniert

in das aktuelle Objekt auf die erste [Karteikarte] oder das erste Feld

ALT+3 … ALT+9: Umschalten in die dritte bis neunte Karteikarte Objektansicht usw. für jede weitere Karteikarte; der Fokus positioniert in das aktuelle Objekt auf die erste [Karteikarte] oder das erste Feld

STRG+ALT+0: Umschalten auf das erste bzw. aktuelle Feld im Master; der Fokus positioniert in die erste bzw. aktuelle Zelle des Master

STRG+ALT+1: Umschalten in die erste Master/Detail-Tabelle; der Fokus positioniert in die erste bzw. aktuelle Zelle des Master/Detail

STRG+ALT+2: Umschalten in die zweite Master/Detail-Tabelle; der Fokus positioniert in die erste bzw. aktuelle Zelle des Master/Detail

STRG+ALT+3: … STRG+ALT+9 Umschalten in die dritte bis neunte Master/Detail-Tabelle; der Fokus positioniert in die erste bzw. aktuelle Zelle des Master/Detail

STRG+1: Ändern der aktuellen Ansicht in die Feldansicht; <Ansicht> / <Aktuelle Ansicht> / <Feldansicht>

STRG+2: Ändern der aktuellen Ansicht in die Tabellenansicht; <Ansicht> <Aktuelle Ansicht> <Tabellenansicht>

STRG+NUM+6 (auf dem Ziffernblock): Bei Objekten mit Karteikarten wird auf die nächste Karteikarte geblättert

STRG+NUM+4 (auf dem Ziffernblock): Bei Objekten mit Karteikarten wird auf die vorherige Karteikarte geblättert

STRG+Y: Objektauswahl, <Ansicht> / <Gehe zu>

STRG+NUM+7 (auf dem Ziffernblock): zum ersten Datensatz blättern

STRG+NUM+8 (auf dem Ziffernblock): einen Datensatz zurückblättern

ALT+Pfeil nach oben: einen Datensatz zurückblättern

STRG+NUM+2 (auf dem Ziffernblock): einen Datensatz vorblättern

ALT+Pfeil nach unten: einen Datensatz vorblättern

STRG+NUM+1 (auf dem Ziffernblock): zum letzten Datensatz blättern

 

mit Shortcuts im ERP-System Informationen aus Dokumentenablage öffnen

STRG+I: Aufruf der zum aktuellen Datensatz in der Dokumentenablage enthaltenen Dokumente; <Information> / <Dokumente/Informationen>

 

ACHTUNG: Aus technischen Gründen funktionieren einige Tastenkombinationen innerhalb von HTML-Infomasken, bzw. HTML-Eingabefeldern nicht. So sind dort u.a. STRG+F, STRG+O, STRG+Y, STRG+I nicht ausführbar.

Tipps &amp; Tricks Steps Business Solution Zahlungsbedingungen F2

Tipps & Tricks Steps Business Solution Zahlungsbedingungen F2

Wussten Sie schon?

Unser ERP-System-Shortcut des Tages:

Mit dem Tastatur-Shortcut Strg + Umschalt + F2 in einem Lookup-Feld springen Sie sofort in die Konfiguration des Auswahlfeldes.

Was ist eigentlich ein Lookup? Nun, im ERP-System Steps Business Solution, einem Produkt der Step Ahead AG (aus Germering bei München), besteht eine Reihe unterschiedlicher Eingabefelder. Neben Eingabefeldern, in dem Sie Texte, Zahlen oder Datumswerte eingeben, wie zum Beispiel: Kundenname, Lieferdauer oder Lieferdatum, können Sie auch aus Auswahllisten vordefinierte Werte auswählen. Ein Beispiel ist die Auswahl von Zahlungsbedingungen im Kundenstamm. Zahlungsbedingungen werden nicht frei eingegeben sondern werden als Auswahlliste zur Verfügung gestellt. So wird sicher gestellt, das nur vorgegebene Einträge verwendet werden und keine Eingabefehler passieren. Diese Listen können mit dem Tastatur-Kürzel F2 oder Klick auf den Button F2 am Ende des Eingabefeldes geöffnet werden. Anschließend kann aus der zur Verfügung gestellten Liste ein Wert ausgewählt werden und in die Eingabemaske übernommen werden.

Tipps &amp; Tricks Steps Business Solution Zahlungsbedingungen F2 Auswahl

Tipps & Tricks Steps Business Solution Zahlungsbedingungen F2 Auswahl

Eingabefeld = Suchfeld

Sie können auch das Eingabefeld als vorheriges Suchfeld verwenden. Geben Sie den gewünschten Suchbegriff ein,  um die Auswahl der F2-Liste bei der Anzeige bereits einzuschränken. Sie können auch mit Platzhaltern arbeiten. Mit dem Prozentzeichen (%) können Sie innerhalb Ihres Suchbegriffes sogenannte Wildcards definieren. Beispielsweise können Sie mit „%Tage“ auf alle Zahlungsbedingungen einschränken, in deren Bezeichnung der Begriff „Tage“ enthalten sind. Jedem Suchbegriff wird automatisch der Platzhalter „%“ angehängt. Wenn Sie nach Eingabe von %Tage den F2-Knopf drücken oder den Button F2 drücken erhalten Sie nur die gewünschten Einträge.

 

ERP-Tipp-Szenario 1 „Auswahl erweitern“:

Nicht immer ist die vorgegebene Auswahlliste vollständig – manchmal fehlt der gewünschte Eintrag. Sie wollen nun schnell einen weiteren Eintrag anlegen?

ERP-Tipp-Vorgehen zu Szenario 1:

  1. Voraussetzung ist, Sie haben die ERP-Berechtigung auch die Auswahl in der Konfiguration zu erweitern.
  2. Stellen Sie sich in das zu bearbeitende F2-Feld.
  3. Drücken Sie den Shortcut Strg + Umschalt + F2.
  4. Es öffnet sich nun in einer neuen Anzeige die Liste alle Auswahleinträge und können dort mit der Neuanlage beginnen.
  5. Wechseln Sie zu Ihrem Eingabefenster zurück und drücken Sie erneut F2. Sie werden nun Ihren neuen Eintrag vorfinden.

 

ERP-Tipp-Szenario 2 „Stammdatensatz öffnen“:

Ein weiteres Szenario spielt sich oft am Telefon ab: Ein Kunde ruft an und nennt Ihnen eine Angebotsnummer, über das der Kunde mit Ihnen sprechen möchten. Sie suchen dieses Angebot im ERP-System und finden es in der Angebots-Oberfläche. Im Anschluss wollen Sie während des Gespräches weitere CRM-Informationen des Kunden aus dem Kundenstamm einsehen. Sie können sich nun umständlich die Kundennummer notieren, in die Kunden-Maske wechseln und dort den Suchvorgang für die Kundennummer durchführen. Die Alternative ist die Verwendung des Shortcut Strg + Umschalt + F2. Wie gehe Sie vor?

ERP-Tipp-Vorgehen zu Szenario 2:

  1. Sie sind bereits in einem Datensatz, beispielsweise in einem konkreten Angebot.
  2. Sie stellen sich in das Feld „Kunde Nummer“ oder „Kunde Name“.
  3. Sie drücken den Shortcut Strg + Umschalt + F2.
  4. Es öffnet sich der Kundenstamm-Satz, der entsprechende Kunde wird automatisch geladen.

So können Sie noch effizienter mit Ihrem ERP-System arbeiten und schneller durch das Programm navigieren.

 

 

Der ERP-Hersteller Step Ahead AG aus Germering bei München hat zur Version 2014 sein Versprechen der „werthaltigen Softwarepflege“ eingelöst und den Steps Active Server auf eine technologische Basis migriert. Der neue Active Server ist nun auf Microsoft (R) .net-Technologie und der Hintergrunddienst unterstützt jetzt auch eine größere Menge an Programmiersprachen. Früher konnten Steps Active Server Jobs (AS-Jobs), wie die kleinen Scripten heißen, nur in VB.script geschrieben werden. Mit der neuen Version der Script-Engine für das ERP-Programm Steps Business Solution sind auch Sprachen wie VB.net und C# (csharp) möglich. Mit der Datenbanksprache SQL wird die Reihe der möglichen Entwicklungs-Sprachen komplettiert. Viele der bestehenden Hintergrund-Programme sind aktuell (Stand: 12.12.2014) noch in VB.script geschrieben. Es existierten nur wenige Codebeispiele für andere Sprachen. Da die Präferenz in der PDF-Dokumentation zum Programm auf VB.net liegt, fällt es Csharp-Programmierern ein wenig schwerer mit dieser Scripting-Engine in C# zu programmieren. Daher möchte ich hier ein kleines Codebeispiel in C# posten, wie die JobRunner.dll und das Event ReportProgress in C# genutzt werden können:

using Steps.ActiveServer.JobRunner; //Referenz auf C:\Program Files (x86)\StepsBusinessSolution\Application\Steps.ActiveServer.JobRunner.dll notwendig
namespace Job
{
  public class MainClass : IJobProgress
  {
    public event IJobProgress.ReportProgressEventHandler ReportProgress;
    public string[] Steps
    {
      get
      { 
        string[] stepsValues = {"Main", "subfunction" };
        return stepsValues;
      }
    }

    public void Main() //Step 1 mit Value "Main"
     {
       //use byte, integer funktioniert nicht
       for (byte i = 1; i < 100; i++)
       {
         ReportProgress(1, i);
         System.Threading.Thread.Sleep(50);
       }
    subfunction();
    }
  
    private void subfunction()//Step 2 mit Value "subfunction"
    {
      for (byte i = 1; i < 100; i++)
      {
        ReportProgress(2, i);
        System.Threading.Thread.Sleep(50);
      }
    }
  }
}

 

Um die Jobrunner.dll nutzen zu können muss diese unter dem registrierten DLLs eingehängt werden und mit dem using bekanntgemacht werden. Die MainClass muss das Interface IJobProgress implementieren. Da der Job-Designer (Steps.ActiveServer.Designer.exe) keine automatische Implementierung unterstützt müssen Sie die Zeilen entweder selbst codieren oder aus meinem Codebeispiel kopieren. Sie benötigen die Event-Deklaration und das Property Steps. Die Rückgabe der Property-Werte werden von Ihnen selbst gestaltet. Hier wird ein statisches Array zurückgegeben. Dies ist angelehnt an die Dokumentation der Step Ahead AG. In der Main-Methode wird in einer Schleife die Variable i hochgezählt und jeweils das Event ReportProgress ausgelöst. Achten Sie darauf, die Variable mit byte zu definieren, der Datentyp int führt zu einem Ausführungsfehler. Die selbe Methodik kann auch in privaten subfunctionen verwendet werden. Mit dem ersten Parameter des Events können sie den Step angegeben. Dies ist äquivalent zu dem Property Steps. Das Ergebnis ist eine komfortable Fortschrittsanzeiger innerhalb des Job-Designers. Diese sehen sie auf nachfolgenden Screenshot unten rechts.

Screenshot des Steps Active Server .net mit Fortschrittsanzeige

Screenshot des Steps Active Server .net mit Fortschrittsanzeige

 

Dieses Script hat jetzt noch keinen sehr praktischen Nutzen, jedoch bietet es eine gute Ausgangssituation für ein Script zur Prozessoptimierungen oder diversen Automatisierungen. Der Nutzen des Steps Active Servers liegt auf der Hand: Zeitgesteuert automatisch im ERP-System arbeiten erledigen oder ERP-Daten verarbeiten. Die Anwendungsszenarios sind dabei nahezu grenzenlos. In Verbindung mit der nun verfügbaren .net-Technologie von Microsoft (R) und der Einbindung von diversen DLLs, auch selbstgeschriebene, können Sie Ihr ERP-Programm noch intensiver nutzen.

Hier finden Sie den gesamten Job noch als *.ssx-Datei: Steps Active Server Job: Q-DEMO-PROGRESS.

 

Microsoft SQL Server 2014 Freigabe für ERP- & CRM-System Steps Business Solution

Microsoft SQL Server 2014 Freigabe für ERP- & CRM-System Steps Business Solution

Die Step Ahead AG, Hersteller des CRM- & ERP-Systems Steps Business Solution, gibt den SQL Server 2014 frei. Die Freigabe finden Sie hier.

Was bedeutet das für Sie?

Der SQL Server wird verwendet, um alle Ihren eingegebenen Daten zu speichern. Als Nutzer des ERP-Systems verwenden Sie bereits eine Version des SQL Servers. Es besteht kein sofortiger Handlungsbedarf, da Ihre Version weiterhin lauffähig ist. Sie sollten jedoch für die Aktualität Ihrer Software Sorge tragen und über eine Migration der Datenbasis nachdenken.

Das neue Produkt von Microsoft hat eine Vielzahl von Verbesserungen erhalten, die sie auf der entsprechenden Microsoft-Seite nachlesen können.

 

Die Step Ahead AG gibt noch einen expliziten Installations-Hinweis:

Bei der Installation der Analysis Services ist unbedingt darauf zu achten, dass der Servermodus „Mehrdimensionaler und Data Mining-Modus“ ausgewählt wird. Der tabellarische Modus wird nicht unterstützt.

Es ist nach der Installation nicht mehr möglich den Modus zu ändern. Siehe dazu auch http://msdn.microsoft.com/de-de/library/gg471594.aspx

 

 

Enterprise-Resource-Planning, kurz ERP genannt, beschreibt die Planung und Steuerung aller unternehmerischen Aufgaben. Ein ERP-System hat daher die Funktion alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens abzudecken. Neben der operativen Unterstützung im Tagesgeschäft gehören zu den Themen auch das Controlling, sowie strategische Punkte. Ziel eines ERP-Einsatzes ist die Wertschöpfungskette zu verbessern und damit die verschiedenen Ressourcen (Arbeit, Know-How, Material, Geld, Technik und Daten) effektiver einzusetzen. Dieser Ansatz gelingt nur, wenn ein unternehmensweite kaufmännische Software Synergieeffekte erzeugt, indem es die verschiedenen Unternehmensbereiche und Ressourcen miteinander verbindet.

Meist ist ein solches Programm in Module untergliedert. Die Funktionsbreite einer ERP-Lösung umfasst verschiedene Bereiche.

Funktionsbreite einer ERP-Lösung:

  • Vertrieb & Marketing, bekannt unter CRM (Customer-Relationship-Management)
  • Beschaffung & Materialwirtschaft, unter der Abkürzung SCM (Supply-Chain-Management) vereint
  • Lager-Management
  • Produktions-Management (Planung & Steuerung), mit PPS abgekürzt
  • Rechnungswesen & Finanzen, kurz REWE genannt
  • Personalwesen
  • Controlling
  • Dokumenten-Management, abgekürzt DMS

 

Neben der Funktionsbereite und -tiefe einer Applikation geben Hersteller einer ERP-Lösung auch an, wie viele User gleichzeitig mit der Applikation arbeiten können.

Funktionstiefe eines ERP-Systems

Im Gegensatz zur Funktionsbereite, die die Bereiche eines Unternehmens abdeckt, beschreibt die Funktionstiefe die Möglichkeiten je Modul. Dieses Merkmal unterscheidet die verschiedenen ERP-Lösungen erheblich voneinander. So ist es nicht selbstverständlich, dass beispielsweise jedes ERP-System eine durchgängige Chargen-Verwaltung hat. Einfache Systeme haben überhaupt keine Buchungsmöglichkeiten für diese Information. Andere Systeme ermöglichen eine einfache Ein- und Ausbuchung dieser Daten. Leistungsfähige Systeme können dagegen während des gesamten Warenwirtschaftsprozess die Chargen-Information nachvollziehen. In wie weit solche Funktionen zur Verfügung stehen, spricht man von Funktionstiefe.

 

Ziel-Gruppen eines ERP-Herstellers

Bei der Programmierung eines ERPs wird stets die Kunden-Ziel-Gruppen im Auge behalten. Man unterscheidet meist zwei Gruppen.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)

Die Definition dieser Interessenten-Gruppe variiert von Institut zu Institut und deren jeweiligen Auswertungen. Orientiert man sich an den Mitarbeiterzahlen so spricht man von Kleinstunternehmen bei bis zu 10 Mitarbeitern. Die Definition des Mittelstandes anhand der Beschäftigten wird dann schon schwieriger. Im Allgemeinen kann man bis zu einer Größe von 200-250 Angestellten und Arbeitern von einem mittelständischen Unternehmen sprechen.

Großunternehmen

Zu Großunternehmen wird klassisch alles das gezählt was nicht KMU ist. Man kann also bei einer Beschäftigtenanzahl von über 250 Mitarbeitern von einem großen Unternehmen sprechen.

 

Die Auswahl des richtigen ERP-System für das eigene Unternehmen ist trotz der Marktbereinigung der letzten Jahre nicht einfacher geworden. Der ERP-Auswahlprozess ist keine Aufgabe, die man täglich vollzieht. Daher sollte man hier auf erfahrende IT-Unternehmensberatungen zurückgreifen um die richtige Lösung zu finden.

Wussten Sie schon?

Unser ERP-Tipp:

Ansichten bzw. gespeicherte Suchen können auch in den Favoriten-Bereich der Steps Business Solution Navigation eingehängt werden.

ERP-Tipp-Szenario: Sie arbeiten mit den gespeicherten Ansichten bzw. gespeicherten Suchen um Sucheinschränkungen oder/und Feldanordnungen nicht jedes Mal neu einrichten zu wollen. Die Ansicht deckt im Idealfall einen Arbeitsschritt innerhalb eines Geschäftsprozesses ab. Noch besser wäre es, wenn Sie diese Ansicht nicht jedes Mal in dem Ansichts-Designer in einer langen Liste heraussuchen müssen sondern diese schnell im Favoriten-Bereich der Ordnerliste hätten. Mit einem Klick kann die Ansicht gestartet werden.

ERP-Tipp-Vorgehen:

  1. Legen Sie die gewünschte Ansicht bei Bedarf an. Hier noch ein kleiner Link-Tipp zu dem Thema: Datensatz-Suchen speichern
  2. Klicken Sie mit rechten Maustaste in den Favoriten Bereich und wählen Sie den Eintrag Neu, anschließend die Option Verknüpfung
  3. Es erscheint ein Dialog „Verknüpfung einfügen“ in der Sie folgende Optionen haben:
    Art der Anwendung: Standardanwendung
    Anwendung: Wählen Sie die Oberfläche auf der Sie die Ansicht angelegt haben.
    Ansicht: Wählen Sie die Ansicht, die Sie in den Favoriten anzeigen wollen.
    Darstellung: hier können Sie optional die vor eingestellte Darstellung der Ansicht übersteuern
    Bezeichnung: Geben Sie hier an, wie die Ansicht in den Favoriten angezeigt werden soll.
  4. Bestätigen Sie den Dialog mit OK.

Mit nur 4 Schritten haben Sie jetzt Ihren Arbeitsablauf optimiert und die Ansicht noch schneller verfügbar.

Wussten Sie Schon: Tipps und Tricks Steps Business Solution Ansicht in Favoriten-Navigation einhängen

Wussten Sie Schon: Tipps und Tricks Steps Business Solution Ansicht in Favoriten-Navigation einhängen

 

Step Ahead AG - Steps Business Solution 2014.5

Step Ahead AG – Steps Business Solution 2014.5

Der Hersteller Step Ahead AG hat eine neue Version der Steps Business Solution Mitte November herausgebracht. Die Version 2014.5 ist nun auf dem Markt verfügbar. Updates werden von dem Projekt-Betreuer ausgegeben. Bei Vertriebspartnern kann die kaufmännische Lösung erworben werden.

Informationen zur Steps Business Solution Version 2014.5

Folgende Bereiche wurden vom Hersteller, der Step Ahead AG aus Germering (bei München) in der neuen Version erweitert, verbessert oder überarbeitet:

Bereich Inventur in der Steps Business Solution:

Ein Schwerpunkt der Neuentwicklung sind Verbesserungen im Bereich Inventur. Mit der neue Version haben Sie eine größere Übersicht über die Materialien die sich im Fertigungsprozess befinden. Dadurch vereinfacht sich die Inventur für Produktionsunternehmen deutlich. So werden auch generelle Fehlbedienungen in der allgemeinen Nutzung abgesichert.

allgemeine Bedienung – Druckdialog:

Der neue Druckdialog wurde funktional erweitert. So ist es jetzt beispielsweise möglich, auch in Report-Folgen verschiedene Druckparameter (wie z.B. Papierschacht) zu selektieren und abzulegen. Zudem wurde die Performance weiter verbessert um einen noch schnelleren Ablauf im Tagesgeschäft zu ermöglichen.

Bereich CRM und Verkauf (Stichwort: Verkaufschancen-Management):

Ab sofort ist es möglich, eine Checkliste in den Opportunitäten (=Verkaufschancen) zu pflegen. Diese erlaubt das nicht-sequentielle durchlaufen der Liste. So sind auch eigene definierte Verkaufs-Prozesse im ERP-System abbildbar.

Bereich Kommissionierung (Stichwort: Teillieferungen):

Weitere Auftragspositionen können übergeben, auch wenn sich bereits Positionen in Kommissionierung befinden. Damit wird die Kommissionierung von teillieferbaren Aufträgen vereinfacht.

 

Weitere Informationen:

Lesen Sie bitte auch die Releasenotes, um die konkreten Änderungen zu erfahren. Dieses Dokument befindet sich auf dem Datenträger zu Ihrer neuen Version oder steht auf dem entsprechenden FTP-Server zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen auch das Dokument per E-Mail zur Verfügung – falls Sie nicht in unserem Verteiler sind. Senden Sie uns über unser Kontaktformular eine kurze Nachricht – wir melden uns schnellstmöglich.

 

Wichtig Hinweise zur Steps Business Solution Version 2014.5:

Abkündigung der Versandkostenermittlung:

Die „alte“ Versandkostenermittlung wird mit der Version 2014.5 deaktiviert. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an uns. Nutzen Sie unseren Rückrufservice. Sie rufen Sie auch gerne zurück.

 

Hinweis zu Copyright:

Dieser Artikel inkl. Illustration wurde von der Step Ahead AG bereitgestellt und von der QITT GmbH, Vertriebspartner der Step Ahead aufbereitet.

Wussten Sie schon?

Unser ERP-Tipp:

Datensatz-Suchen in der Steps Business Solution können auch gespeichert werden.

ERP-Tipp-Szenario: Sie suchen im CRM-Modul der Steps Business Solution (ein Produkt der Step Ahead AG) bestimmte Interessenten oder Kunden mit denen Sie später im Marketing weiter arbeiten wollen. Diese Suche benötigen Sie mehrfach, da es eine monatliche Marketing-Aktion ist. Als Beispiel könnten wir uns alle Kunden ermitteln lassen, die im vergangenen Monat in Ihrem Postleitzahlen-Gebiet keinen Verkauf mehr getätigt haben. Sie wollen aber nicht jedes Monat die zusammengesetzten Sucheinschränkungen eingegeben. Nutzen Sie hier die Komfort-Funktion der Steps Business Solution (ERP & CRM): „Aktuelle Sucheinschränkung als neue Ansicht speichern …“

ERP-Tipp-Vorgehen:

  1. Schränken Sie Ihre Suche in der Kunden-Maske ein und lassen Sie sich die gewünschten Datensätze anzeigen.
  2. Klicken Sie mit der  linken Maustaste auf das Ansicht-Symbol neben der Ordnerliste.
  3. Im Dropdown-Menü finden Sie den Eintrag „Aktuelle Sucheinschränkung als neue Ansicht speichern“, den Sie nun auswählen.

Mit nur 3 Schritten können Sie sich die Ansicht speichern und im nächsten Monat an gleicher Stelle aufrufen.

Wussten Sie Schon: Tipps und Tricks Steps Business Solution Aktuelle Sucheinschränkungen als neue Ansicht speichern

Wussten Sie Schon: Tipps und Tricks Steps Business Solution Aktuelle Sucheinschränkungen als neue Ansicht speichern

 

Step Ahead Anmeldebildschirm

Das Service Pack 1 (SP1) der Steps Business Solution (ERP & CRM) zur Version 2014.0 wurde Mitte September 2014 ausgeliefert.
Ein Schwerpunkt der Verbesserungen liegt auf der besseren Benutzbarkeit der aktuellen Oberflächen in der ERP-Lösung. So wurden gerade im Hinblick auf Konsistenz, Verhalten und Performance der Tabellenansicht und der Feldansicht Verbesserungen vorgenommen.

Der Druckdialog wurde überarbeitet und entspricht nun funktional dem klassischen Dialog. So bleibt die Druckerauswahl auch nach dem Schließen der Steps Business Solution erhalten, die Druckvorschau wurde verbessert und bei der Selektion der Ausgabeparameter Probleme korrigiert.

Das neue Steps Work Management, ebenfalls ein Modul der CRM- & ERP-Lösung umfasst die Automatisierung von diversen Prozessen (Informations-, Eskalations- und Workmanagement) mit modernen Tools. Es ist in der Softwarepflege des derzeitigen Workmanagements inbegriffen. Es beinhaltet:

  • Active Server 2014: Vollständig neu überarbeitetes Werkzeug zur gesteuerten Ausführung von Windows Skripten. Es bietet u.a. jetzt .NET Unterstützung sowie die Möglichkeit einer parallelen Ausführung der Jobs und eine neue, komfortable Administrationsoberfläche.
  • Outlook AddIn: Für Outlook 2010 bzw. neuer.
  • Steps Workmanagement Framework: Admin- und Entwicklungswerkzeug für Mailvorlagen.

Gilt auch als Basiskomponente für die neuen Produkte Belegnavigation und Rechnungsversand.

 

Hinweis zu Copyright:

Dieser Artikel inkl. Illustration wurde von der Step Ahead AG aus Germering (bei München) bereitgestellt und von der QITT GmbH aus Garching (bei München), Vertriebspartner der Step Ahead aufbereitet.